Dienstagsübung Thema “Kaminbrand”

 

Am Programm der 2-wöchigen Dienstagsübung stand diesmal „Brand Kamin“. Da um diese Jahreszeit die Gefahr eines „Kaminbrandes“ relativ hoch ist übte die Mannschaft im Feuerwehrhaus die Bewältigung eines solchen Einsatzes.

Bei einem Kaminbrand werden die umliegenden Wände derart erhitzt, dass Tapeten und angrenzendes Mobiliar (z. B. Schränke) in Brand geraten können. Es kann bis zu 6 Stunden dauern, bis die Hitze das Mauerwerk des Kamins durchdringt. Bei unprofessionellen Löschversuchen mit Wasser können erhebliche Schäden auftreten. Des Weiteren besteht die Gefahr einer Rauchgasvergiftung, wenn der Abzug des Schornsteins nicht mehr gegeben ist und der Rauch, z. B. durch Kamintüren, in die Wohnräume eindringt.

So gefährlich ein Kaminbrand auch sein kann, durch richtiges und besonnenes Verhalten können in den meisten Fällen größere Schäden vermieden werden:

 

  • Ruhe bewahren,
  • Die Feuerwehr benachrichtigen.
  • Verständigen Sie, wenn möglich, Ihren zuständigen Rauchfangkehrer
  • Kontrollieren Sie alle Räume, durch welche der brennende Kamin verläuft, auf Rauch und Hitze.
  • Brennbare Gegenstände im Bereich des gesamten Kamins entfernen, d.h. Möbel und sonstige brennbare Gegenstände wegrücken und freien Zugang zu den oberen und unteren Kaminreinigungsverschlüssen schaffen.
  • Feuerlöscher bereithalten, den Kamin im gesamten Gebäude vom Keller bis zum Dachboden und auch von außen her beobachten und feuerfeste Gefäße für die Ruß Entleerung bereitstellen.
  • In keinem Fall versuchen, den Kaminbrand mit Wasser zu löschen!

 

Wasser verdampft bei Erhitzung und vergrößert hierdurch sein Volumen je nach Temperatur um mehr als das 1700-fache!

Ein Eimer Wasser (10 Liter), ergibt bei Änderung des Aggregatzustandes (von flüssig in gasförmig) eine Volumenvergrösserung auf 17.000 Liter Dampf. Würde man versuchen, den Kaminbrand mit Wasser zu löschen, würde ein enormer Druck entstehen, der den Kamin bersten lassen könnte.

1 2 3 4 5 6 7

Nach oben

Gemeinschaftsübung

Freitag den 20.10.2017 fand eine gemeinsame Übung der Feuerwehren des Pflichtbereichs Scharten statt.

Übungsannahme war ein Zimmerbrand in einem Landwirtschaftlichen Objekt.

Die Feuerwehren Finklham und Scharten führten unter schwerem Atemschutz die Personenrettung durch, konnten 3 Personen Retten und 2 Behälter mit gefährlichen Stoffen bergen. Anschließend wurde der Brandherd lokalisiert und bekämpft.

Parallel dazu wurde eine 500m lange Zubringerleitung aufgebaut, um die Wasserversorgung sicherzustellen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei den Kameraden der FF Scharten für die sehr anspruchsvolle und lehrreich gestaltete Übung.

1 2 3 4 5 6 7

 

 

Nach oben

Technische Übung “Personenrettung”

Bei der zweiwöchigen Dienstagsübung stand eine Personenrettung am Programm.

Angenommen wurde ein Arbeitsunfall in einer Arbeitsgrube. Ein Mechaniker wurde unter einem schweren Gerät eingeklemmt. Die Übungsteilnehmer wickelten die Übung durch perfekte Zusammenarbeit reibungslos ab. Durch die vielseitige Auswahl an Geräten, die auf unseren Einsatzfahrzeugen vorhanden sind, wurden gleich mehrer Möglichkeiten, die verunfallte Person schnell und schonend aus der Grube zu retten beübt. Im ersten Ansatz wurde mittels Kettenzug das Gewicht gehoben. In der zweiten Variante wurde der Spreizer eingesetzt, wobei die Spitzen durch ein Kettengehänge ersetzt wurden, und so die Person aus der misslichen Lage befreit werden konnte.

Danke an die Übungsleiter, die diese Übung durch Audio-gesteuerte Hilfeschreie sehr nervenaufreibend gestaltet haben.

1 2 3 4 5 6

Nach oben

Atemschutz Finnentest

Im August bewiesen alle Atemschutzträger ihre Körperliche Fitness und damit auch ihre Einsatztauglichkeit, in Form, des neu eingeführten, Finnentests.

Dieser Test besteht aus 5 Stationen der sich wie folgt zusammen setzt:

Station 1: Gehen ohne und mit zwei Kanistern (Zeit: 4min)
100m gehen ohne Kanister und 100m gehen mit zwei Kanistern (je 16,6 kg)

Station 2: Stiegen hinauf und heruntersteigen (Zeit: 3,5 min)
ca. 180 Stufen (90 hinauf und 90 hinunter)

Station 3: Hämmern eines LKW-Reifen (Zeit: 2 min)
Mit einem Vorschlaghammer (ca. 6kg) muss ein LKW-Reifen
(ca. 47kg) über eine Strecke von drei Metern geschlagen werden.

Station 4: Unterkriechen und übersteigen von Hindernissen (Zeit: 3 min)
Auf einer Länge von acht Metern werden mit einem Abstand von zwei Metern 60cm hohe Hindernisse aufgebaut.
Die Hindernisbahn soll dabei eine Breite von zwei Metern nicht unterschreiten.
Diese Hindernisse müssen in drei Durchläufen abwechselnd unterkrochen bzw. überstiegen werden.

Station 5: C-Schlauch einfach rollen (Zeit: 2min)
Ein C-Schlauch  muss einfach aufgerollt werden.
Dabei darf sich das Ende nicht von der Stelle bewegen.

 

1 2 3

4

5 6

Nach oben

Übung Brand Wohnhaus

Im Zuge der laufenden Ausbildung stand diesen Dienstag (23. Mai 2017) eine Übung zum Thema “Brand Wohnhaus” auf dem Programm.

Angenommen wurde ein Kellerbrand. Eine vermisste Person befand sich noch im Übungsobjekt. 26 Kameraden und beide Fahrzeuge (TLF und LFB A-1) nahmen an der sehr anspruchsvollen Übung teil. Mittels Atemschutztrupp wurde die vermisste Person rasch gefunden und gerettet. Anschließend war der Atemschutztrupp damit beschäftigt, im stark verrauchten Keller den Brandherd zu lokalisieren. Parallel zum Innenangriff wurde ein umfassender Außenangriff vorbereitet und die Zubringerleitung über 400 m aufgebaut.

Für uns war es eine sehr lehrreiche Übung, da der Atemschutztrupp mit Nullsicht zu kämpfen hatte und eine Zubringerleitung über eine lange Wegstrecke aufgebaut werden musste.

Wir bedanken uns bei unseren Ausbildnern (Zugskommandanten und Gruppenkommandanten), die uns ständig mit herausfordernden Übungen auf Trapp halten.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 1011

 

Nach oben

Ältere Beiträge »